In autarc wird der Kundenpreis einer Position auf Grundlage des Einkaufspreises und der hinterlegten Marge berechnet. Ändert sich Ihr Einkaufspreis, können Sie diesen zentral im Produktkatalog aktualisieren.
So setzt sich eine Position zusammen
Der daraus ermittelte Kundenpreis wird mit der eingetragenen Menge multipliziert.
Fehlt der Einkaufspreis und wurde kein Preis direkt in der Position eingetragen, kann autarc keinen Kundenpreis berechnen. Prüfen Sie deshalb vor dem Versand, ob alle preisrelevanten Positionen vollständig ausgefüllt sind.
Woher stammen die Werte?
autarc übernimmt die Angaben grundsätzlich aus der jeweiligen Position oder dem verknüpften Produkt.
Dabei gilt folgende Reihenfolge:
Angaben, die Sie direkt in der Angebotsposition eintragen, haben Vorrang.
Ist die Position mit einem Produkt verknüpft, wird der Einkaufspreis aus dem Produktkatalog übernommen.
Die Marge wird aus dem Produkt beziehungsweise der zugehörigen Produktkategorie übernommen.
Der hinterlegte Standardsteuersatz wird verwendet, sofern kein anderer Steuersatz für die Position festgelegt wurde.
Pflegen Sie regelmäßig verwendete Produkte möglichst vollständig im Produktkatalog. Dazu gehören insbesondere:
Einkaufspreis
Einheit
Produktkategorie
Marge
Steuersatz
So müssen Sie diese Angaben nicht in jedem Angebot erneut eintragen.
Margen einheitlich hinterlegen
Sie können Margen direkt beim Produkt oder auf Ebene der Produktkategorie hinterlegen.
Dadurch lässt sich Ihre Preisgestaltung einheitlich aufbauen.
Eine mögliche Struktur ist beispielsweise:
Individuelle Marge für Geräte mit hohem Warenwert
Eigene Marge für Zubehör und Kleinteile
Separate Kalkulation für Montage- und Dienstleistungen
Stunden- oder Pauschalsätze für Arbeitsleistungen
Prüfen Sie trotzdem jedes Angebot vor dem Versand, insbesondere wenn sich Einkaufspreise geändert haben.
Steuersatz einer Position festlegen
Jede Position besitzt einen eigenen Steuersatz.
Dadurch können Sie auch Angebote mit unterschiedlichen Steuersätzen erstellen.
Prüfen Sie den Steuersatz insbesondere bei Positionen, für die möglicherweise der Nullsteuersatz gilt.
Ein Steuersatz von 0 % darf nicht pauschal für jede Anlage verwendet werden.
Bei Photovoltaikanlagen gilt er nur, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen nach § 12 Abs. 3 UStG erfüllt sind.
Wird der erwartete Steuersatz nicht übernommen, prüfen Sie zunächst die Einstellungen des Produkts im Produktkatalog. Sie können den Steuersatz anschließend direkt in der Angebotsposition korrigieren.
Besteht das Problem weiterhin, wenden Sie sich bitte an unseren Support.
Angebot vor dem Versand prüfen
Kontrollieren Sie vor dem Versand insbesondere:
Sind Einkaufspreise und Margen vollständig hinterlegt?
Stimmen die berechneten Kundenpreise?
Sind Menge und Einheit korrekt?
Wurde für jede Position der richtige Steuersatz ausgewählt?
Sind optionale Positionen richtig gekennzeichnet?
Entspricht die Gesamtsumme Ihrer Kalkulation?
Häufige Fragen
Warum wird eine Position nicht in der Angebotssumme berücksichtigt?
Prüfen Sie folgende Punkte:
Ist ein Einkaufspreis beziehungsweise Kundenpreis hinterlegt?
Ist die Menge größer als null?
Wurde die Position als optional markiert?
Handelt es sich um eine Überschrift oder einen Freitext?
Optionale Positionen, Überschriften und Freitexte werden nicht in die reguläre Angebotssumme eingerechnet.
Warum ist der berechnete Preis zu hoch oder zu niedrig?
Prüfen Sie:
Einkaufspreis
Marge
Menge
Einheit
Dezimalstellen
Kontrollieren Sie die Werte sowohl in der Angebotsposition als auch im verknüpften Produkt.
Warum fehlt der Steuersatz?
Prüfen Sie, ob der Steuersatz beim Produkt im Produktkatalog hinterlegt wurde. Sie können ihn außerdem direkt in der Angebotsposition auswählen oder korrigieren.
Warum ändert sich der Preis nach einer Katalogänderung nicht?
Bereits eingefügte Angebotspositionen behalten ihre gespeicherten Werte.
Entfernen Sie die Position und fügen Sie das Produkt erneut hinzu oder passen Sie die Werte direkt in der bestehenden Position an.


