Wenn Sie sich darauf vorbereiten, über die autarc Software einen Förderantrag zu stellen, ist es wichtig, dass Sie alle erforderlichen Fragen kennen und verstehen. Hier bieten wir Ihnen eine übersichtliche Anleitung, die alle relevanten Fragen für die Förderprogramme KfW 458 und BAFA Heizungsoptimierung (BEG EM) auflistet. Diese Anleitung dient als Informationsgrundlage, damit Sie beim Ausfüllen des Antrags in unserer Software alle Details parat haben.
Schritt für Schritt zum vollständigen Förderantrag
Beim Ausfüllen Ihres Förderantrags sind genaue Angaben zu Ihrer Person und zum geplanten Projekt erforderlich. Folgende Informationen müssen Sie bereitstellen.
Persönliche Angaben und Voraussetzungen:
Adresse: Die exakte Adresse in Deutschland, einschließlich Straße, Hausnummer und Postleitzahl.
Eigentums- und Wohnstatus: Bestätigung, ob Sie Eigentümer des Einfamilienhauses sind und dieses selbst bewohnen.
Hauptwohnsitz: Klärung, ob der Zuschussempfänger im Einfamilienhaus seinen Hauptwohnsitz hat.
Antragsteller: Angabe, ob Sie als Privatperson, Unternehmen oder in einer anderen Eigenschaft den Antrag stellen.
Haushaltseinkommen: Erfassung des Haushaltseinkommens, falls relevant für die Förderung.
Zusätzliche Voraussetzungen: Bestätigung, dass alle weiteren Voraussetzungen für die Förderung erfüllt sind, wie z.B. ein abgeschlossener Liefer- oder Leistungsvertrag und die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen gemäß den KfW-Richtlinien.
Projektbezogene Angaben:
Zu förderndes Heizsystem: Angabe des Heizsystems, das gefördert werden soll, z.B. eine Wärmepumpe.
Gebäudenutzung: Beschreibung der überwiegenden Nutzung des Gebäudes.
Baudatum: Das Datum des Bauantrags oder der Fertigstellung bei Bestandsgebäuden.
Anzahl der Wohneinheiten: Die Gesamtzahl der Wohneinheiten im Objekt.
Zu fördernde Wohneinheiten: Die Anzahl der Wohneinheiten, die gefördert werden sollen.
Anschluss mehrerer Gebäude: Angabe, ob mehr als ein Gebäude an das geplante Heizsystem angeschlossen wird.
Contracting: Angabe, ob das Vorhaben im Rahmen einer Contracting-Vereinbarung durchgeführt wird.
Vorhabensbeginn: Angabe, ob das Vorhaben schon gestartet wurde.
Voraussichtliches Datum der Umsetzung: Wählbar ist nur das heutige oder ein späteres Datum.
Angaben zur bestehenden Heizung:
Die KfW fragt im Antrag nach der Heizung vor der Sanierung. Halten Sie dafür folgende Angaben bereit:
Art des Wärmeerzeugers: Das bestehende Heizsystem für Heizung und Trinkwasser, zum Beispiel Gasheizung, Ölheizung oder Nachtspeicherheizung. Die Auswahl entspricht den Optionen im KfW-Portal.
Datum der Inbetriebnahme: Wann die bestehende Heizung in Betrieb genommen wurde.
Zustand der bestehenden Heizung: Angabe, ob die vorhandene Heizung funktionsfähig ist.
Nennleistung: Die Leistung der bestehenden Heizung in kW, zum Beispiel aus dem Schornsteinfegerprotokoll.
Endenergieverbrauch: Ein absoluter Wert in kWh pro Jahr für das vergangene Jahr; eine der beiden Angaben genügt. Zur Umrechnung: 1 m³ Erdgas ≈ 10 kWh, 1 l Heizöl ≈ 10 kWh.
Demontage: Angabe, ob die bestehende Heizung im Zuge der Sanierung ausgebaut wird.
Heizmethode nach Austausch: Auskunft darüber, ob nach dem Austausch noch mit fossilen Brennstoffen geheizt wird.
Klimageschwindigkeitsbonus:
autarc leitet aus Art und Alter der bestehenden Heizung ab, ob das Vorhaben den Klimageschwindigkeitsbonus erfüllt und welche Heizungsart ausgetauscht wird. Die Antworten sind vorausgefüllt; Sie prüfen und bestätigen sie. Wichtig: Nur Boni, die Sie im Antrag auswählen, können später beansprucht werden.
Bei einer Gasheizung, Gas-Etagenheizung oder Biomasseheizung setzt der Bonus voraus, dass die Heizung mindestens 20 Jahre alt ist. Ist das angegebene Inbetriebnahmedatum jünger, zeigt autarc einen Hinweis unter dem Datumsfeld.
Details zum neuen Heizsystem:
Geplante Heizungsanlage oder Wärmeerzeuger: Auswahl einer oder mehrerer Anlagen nach den KfW-Optionen. Passend zum zu fördernden Heizsystem ist die Auswahl bereits vorausgefüllt, zum Beispiel „Wärmepumpe“; Sie können sie ändern.
Wärmepumpenmodell: Suchen Sie die Wärmepumpe über Hersteller oder Modell. Die Liste stammt aus dem BAFA-Wärmeerzeugerportal und zeigt Einträge als „Hersteller - Gerätebezeichnung“. Gelistete Geräte sind derzeit grundsätzlich förderfähig. Die Anlagennummer übernimmt autarc automatisch aus dem gewählten Modell.
Vorlauftemperatur: Angabe, ob die Wärmepumpe für 35 °C oder 55 °C Vorlauftemperatur ausgelegt ist.
Bruttokosten: Die voraussichtlichen Gesamtkosten der förderfähigen Maßnahme, einschließlich aller Nebenmaßnahmen.
Mit diesem Leitfaden haben Sie alle notwendigen Informationen, um Ihren Förderantrag für Wärmepumpen vollständig und korrekt in unserer Software auszufüllen.
