Die KfW erkennt die Förderfähigkeit nur an, wenn die Rechnungen bestimmte Anforderungen erfüllen. Achten Sie schon bei der Rechnungsstellung darauf, um Nachforderungen und Korrekturen beim Fördernachweis zu vermeiden.
Anforderungen an die Rechnungen
Die Rechnungen sind in deutscher Sprache ausgestellt.
Die Rechnungen sind auf den Antragsteller ausgestellt. Der Name (Vor- und Nachname) muss mit dem Namen im Förderantrag bzw. Zuwendungsbescheid übereinstimmen.
Die Adresse des Gebäudes (Investitionsstandort) ist angegeben.
Der Leistungszeitraum ist angegeben.
Aus jeder Rechnung geht eindeutig hervor, ob es sich um eine Abschlags- oder eine Schlussrechnung handelt. Bei Abschlagsrechnungen ist zusätzlich eine zusammenfassende Schlussrechnung erforderlich.
Die Rechnungen und ihre Positionen lassen sich eindeutig den förderfähigen Maßnahmen zuordnen. Pauschalrechnungen werden nicht anerkannt.
Verbaute Bauteile sind detailliert beschrieben, mit vollständiger Produktbezeichnung und den energetisch relevanten Kennwerten (z. B. genaue Typenbezeichnung der Wärmepumpe). Relevante Einzelpositionen wie Pufferspeicher, Wärmemengenzähler oder hydraulischer Abgleich sind einzeln ausgewiesen.
Die Arbeitsleistung ist detailliert beschrieben.
Die Zuordnung zu den Herstellernachweisen und Datenblättern ist eindeutig.
Die gesetzlichen Vorgaben zur Rechnungsstellung gemäß Umsatzsteuergesetz (UStG) müssen eingehalten werden.
Zahlung der Rechnungen
Die Rechnungen müssen unbar bezahlt werden. Halten Sie Zahlungsnachweise wie Kontoauszüge bereit.
Definition Fachunternehmen
Damit die Maßnahme gefördert wird, muss sie von einem Fachunternehmen durchgeführt werden. Dieses stellt die Rechnung und legt eine Fachunternehmererklärung vor.
Dazu schreiben BAFA und KfW: „Die Fachunternehmererklärung ist durch eine Person zu erbringen, die auf das Gewerk der zu fördernden Einzelmaßnahme spezialisiert und im Auftrag eines bauausführenden Betriebes tätig ist. Für in Deutschland ansässige Unternehmen gilt: Das Fachunternehmen muss über eine Eintragung in die Handwerksrolle in einem entsprechenden Gewerk verfügen und diese über die Nummer der Handwerkskarte nachweisen können.“
Wie geht es weiter?
Wie Sie die Rechnungen und weiteren Unterlagen nach Abschluss der Maßnahme einreichen, erklären wir im Artikel Fördernachweis: Unterlagen, Ablauf und häufige Fragen.
